Online-Kollekte

Diasporaarbeit: Evangelischer Bund, Martin-Luther-Bund, Gustav-Adolf-Werk

In vielen Ländern leben Christinnen und Christen als Minderheit. Und dennoch übernehmen gerade diese kleinen Kirchen und Gemeinden Verantwortung für das sie umgebende Gemeinwesen und sind sozial-diakonisch aktiv. So bezeugen sie die Menschenfreundlichkeit Gottes in Wort und Tat. Die Diasporawerke unterstützen sie bei ihren anspruchsvollen Aufgaben.

Erläuterung

Christinnen und Christen teilen weltweit Leben, Gaben und Glauben. Sie besuchen einander, sie beten füreinander und sie teilen, was sie haben. So erleben sich auch kleinere Kirchen und Gemeinden als Teil der einen weltweiten Kirche Jesu Christi. Der Evangelische Bund, der Martin-Luther-Bund und das Gustav-Adolf-Werk behalten die Glaubensgeschwister in der Diaspora im Blick, um deren Lebens- und Glaubenserfahrungen in den Alltag unserer Kirchen und Gemeinden einzutragen.

Impuls

In Christus gilt nicht Ost noch West, in ihm nicht Süd nach Nord, wo er wirkt, wird Gemeinschaft sein, gehalten durch sein Wort.
EG 573

Fürbitten

Gott, du berufst Menschen aller Nationen in deine eine weltweite Kirche. Dafür danken wir dir und bitten dich: Gib uns Kraft und Mut, deine Menschenfreundlichkeit in Wort und Tat zu bezeugen.

Ein jeder, wie er’s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.

2. Korinther 9,7

Schon die ersten Christinnen und Christen gaben von ihrem Besitz ab und halfen damit. Noch heute ist die „Kollekte“, die Sammlung von Geld, fester Bestandteil von Gottesdiensten. Insbesondere seit Beginn der Corona-Pandemie werden viele Gottesdienste online gefeiert. Nun ist in der hannoverschen Landeskirche flächendeckend die Kollekte auch als Online-Spende möglich.